Über mich

Mein Name ist Thomas Aretz.
Ich bin Fotograf aus Köln, lebe und arbeite dort und mache so oft es geht Urlaub in den Bergen.

Mein fotografischer Fokus: Landschaft und Architektur, sowie Outdoor und schöne Kunst.
Bei Fragen und Anregungen zur Fotografie freue ich mich von Ihnen zu hören.

Beste Grüße!

Meine Ausrüstung

Das ewige Thema. Es gab Zeiten, da besaß ich eine Fototasche voller Equipment von Canon: zwei F1-N jeweils mit Motor, mehrere Objektive von 17 bis 400 mm, sowie diverses Zubehör. Der Preis dafür lag im fünfstelligen Bereich, das Gewicht weit jenseits von 20 kg. Nach einem Tag unterwegs spürte ich meine Schultern nicht mehr...

Für meine Aufnahmen verwende ich heute spiegellose Systemkameras und Objektive von Lumix (Panasonic). Dies hat mehrere Gründe.

  1. Gewicht
    Wenn ich auf Reisen bin, dann möchte ich möglichst wenig Gewicht mitschleppen. Dennoch habe ich gerne zwei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten dabei, um nicht im entscheidenen Moment das Objektiv wechseln zu müssen. Hört sich nach Actionfotografie an, aber auch Wolken und Nebelfetzen ziehen mitunter schnell am Bergkamm vorbei...
    Damit sind für mich schon einmal Spiegelreflexkameras gewichtsmäßig ausgeschieden. Meine beiden Lumixe bringen inklusive Objektiven zusammen ca. 1,5 kg Gewicht auf die Waage. Das ist auch auf mehrstündigen Wanderungen akzeptabel.
  2. Nachhaltigkeit
    Meine alte Canon-Ausrüstung war seinerzeit sauteuer. Und ich liebte mein FD 1.8/85 und das FD 2.8/200. Ganz zu schweigen vom sensationellen Vivitar Series 1 2.5/90 Macro VMC mit schwarzem Samt im Schneckengang zur Streulichtminimierung! Diese Objektive konnte ich einfach nicht wegwerfen oder billig verramschen, ich wollte sie aber gerne irgendwie in die digitale Welt hinüberretten.
    Als ich damals nach einer Kamera suchte, die dies ermöglichte, war nur Lumix in der Lage, Canon FD-Objektive mit Hilfe eines Adapters weiter zu nutzen. Und was soll ich sagen: es funktionierte. Nun habe ich (bedingt durch den Crop-Faktor 2) also auch Objektive mit Brennweiten wie 1.8/170 und 2.8/400. Die manuelle Schärfe lässt sich problemlos über das Fokus-Peaking im Sucher einstellen, das Bokeh ist ziemlich Sahne!
  3. Qualität / Funktionalität
    Was mir besonders gefällt: durch die interne 5-Achsen-Bildstabilisierung der G81 kann ich nun auch meine alten FD-Objektive ohne Verwacklung nutzen. Das war bei der G1 nicht der Fall. 4K-Videos drehen zu können ist sicher auch angenehm, ich benötige die Funktion aber eher selten. Dagegen finde ich die Möglichkeit klasse, über die Image-App und das interne WLAN die G81 fernzusteuern. Dies nutze ich gerne im Zusammenhang mit einer selbstgebauten Stativverlängerung, um "Luftaufnahmen" aus drei Metern Höhe zu machen und über die App die Kontrolle über den Bildausschnitt zu behalten.
    Das nach allen Seiten klappbare Display hilft bei Selfies, die Kameras liegen allgemein gut in meiner Hand, die umfassende Ausstattung und die im Vergleich zu anderen Marken recht günstigen Objektive, die allesamt scharf abbilden, machen die ganze Sache rund.
    Nicht zu vergessen: mit dem spritzwassergeschützten Gehäuse der G81 wandert es sich bei Wind und Wetter deutlich entspannter...
  4. Sonstiges
    Die Kameras sind klein, leicht, unauffällig und (fast) lautlos, besitzen einen schnellen Autofokus und die Auswahl an Objektiven ist groß. Für mich passt das.

Die sinnvollste Anschaffung der letzten Jahre war allerdings ein eher unscheinbares Zubehörteil. Wer schon einmal die Berge hochgestiegen ist und eine Kamera vor der Brust baumeln hatte, der weiß, dass dies so ziemlich das Nervigste ist, was man auf einer Wanderung haben kann. Nicht nur, dass die Kamera ständig den Oberkörper nach unten zieht, stört sie zusätzlich beim Gehen, Springen, Klettern massiv und läßt manch blauen Flecken auf der Brust zurück. Da mußte es doch eine Lösung geben?
Ich fand sie schließlich im "Capture Clip" von Peak Design! Diese Investition war ihr Geld wert: was für eine Erleichterung zu vorher. Die Kamera hängt nun seitlich am Gürtel auf meinem Beckenknochen und nichts baumelt oder stört beim Wandern. Klettern und springen, rauf und runter: der Clip hält die Kamera bombenfest an ihrem Platz und wenn es schnell gehen muss, dann habe ich mit einem Griff die Kamera vor dem Auge. Den Clip möchte ich nie mehr missen!

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